Als Sexologin steht in meiner Arbeit das sexuelle Wohlbefinden und ja, die erotische Finesse des Menschen im Vordergrund.
Der Erregungsreflex ist angeboren, aber erotische Finesse will gelernt werden.
Erotische Finesse bedeutet, die eigene Sinnlichkeit als etwas Gestaltbares zu begreifen, nicht als Zufall, sondern als feine Kunst.
Sich mit der eigenen Erotik zu beschäftigen, kann zutiefst belebend sein. Denn in ihr begegnen wir unseren Sehnsüchten, unserer Vorstellungskraft und der Fähigkeit, uns in Resonanz zu fühlen.
Und in der Berührung mit unserer Erotik nähren wir auch unser Gefühl von Lebendigkeit.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen darin, sich diese Dimension zu erschließen, jenseits von Leistungsdruck, Vergleich und Routine.
Erotische Bildung, wie sie in der sexologischen Praxis stattfindet, bedeutet: explorieren, spüren, auch verlernen, neuentdecken – in einem fortwährenden Kreislauf.

