Viagra und Co.: Was Erektionsmedikamente für die Sexualität bedeuten können

Eine Tablette, eine Erektion, ein gelöstes Problem? So einfach ist es selten.

Viagra ist vermutlich das bekannteste Medikament gegen Erektionsstörungen. Sein Name ist längst Teil der Alltagssprache geworden und steht häufig stellvertretend für eine ganze Gruppe von Erektionsmedikamenten. Der eigentliche Wirkstoff heißt Sildenafil. Daneben gibt es weitere Wirkstoffe wie Tadalafil, Vardenafil und Avanafil, die nach einem ähnlichen Prinzip wirken, sich jedoch unter anderem darin unterscheiden, wie schnell ihre Wirkung einsetzt und wie lange sie anhält.

In meiner sexologischen Praxis erlebe ich immer wieder, wie stark sich das sexuelle Geschehen auf die Frage zuspitzen kann, ob der Penis ausreichend steif wird und die Erektion erhalten bleibt. Das ist verständlich, besonders dann, wenn Erektionsschwierigkeiten wiederholt auftreten und sich Unsicherheit, Scham oder Leistungsdruck entwickeln. Dennoch greift eine rein funktionale Betrachtung oft zu kurz.

Eine Erektion ist nicht dasselbe wie Lust, Begehren, körperliche Erregung oder sexuelles Wohlbefinden. Genau diese Unterscheidung ist für einen differenzierten Umgang mit Viagra und anderen Erektionsmedikamenten wesentlich.

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Squirting bei Frauen: Was wirklich dahintersteckt

Squirting bei Frauen zählt bis heute zu den heiß diskutierten Phänomenen weiblicher Sexualität. Zwischen Mythen, Pornobildern und medizinischer Unwissenheit blieb lange unklar, was diese Flüssigkeit eigentlich ist, woher sie stammt und welche Bedeutung sie für das sexuelle Erleben hat. Die Forschung der letzten Jahre hat das Bild glücklicherweise präzisiert. Die Erkenntnisse wirken unspektakulär und gerade deshalb befreiend. Sie räumen mit vielen kulturellen Vorstellungen auf und schaffen Raum dafür, dass Frauen ihren Körper und ihre sexuelle Reaktion entspannter und selbstverständlicher erleben können.

Was wir heute wissen: Squirten meint das Ausstoßen größerer Flüssigkeitsmengen aus der Harnröhre während sexueller Erregung. Die wissenschaftliche Literatur unterscheidet heute sauberer zwischen zwei Formen: weibliche Ejakulation (female ejaculation) und Squirting (female expulsion). Das ist wichtig, weil beide oft miteinander verwechselt wurden.

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Orgastische Manschette

Viva la Vulva?

Das weibliche Geschlecht: leider noch immer ein blinder oder diffuser Fleck auf der Körperlandkarte.

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